Termine & News

 

  • Der Bürste auf der Spur

    War´s einst ein Leodegar Thoma,

    der die ersten Bürsten schuf;

    seither führt das Bürstenstädtchen

    Bürstenbinder- Weltenruf.

     

    Am vergangenen Mittwoch machten sich die Drittklässler der Grundschule Todtnau auf den Weg in die Bürstenfabrik Keller, um herauszufinden, wie eine Bürste hergestellt wird.

    Als wir dort ankamen, wurden wir herzlich von Johannes Keller, der uns durch den Betrieb führte, empfangen. Zu erst gingen wir zu dem Holzlager und der Trockenkammer in der das Holz für die Bürsten gelagert wird.

    Danach ging es weiter durch die Halle, in der die Hölzer zugeschnitten und die Rohlinge hergestellt und geschliffen werden. Besonders interessant war es in der nächsten Halle zu sehen, wie schnell die Maschinen die Borsten in die Hölzer setzen.

    Ein Gegensatz war es dann, als wir die Werkstatt von Angela Albrecht betraten, die als einzige Mitarbeiterin noch Bürsten per Hand herstellt. Sie zeigte uns, wie die Bürsten traditionell hergestellt werden. Besonders eindrucksvoll waren die alten Maschinen und die vielen kleinen Werkzeuge, die sie bei ihrer Arbeit nutzt. Sie zeigte uns auch, wie sie die Borsten mit einer Fadenschlaufe in die Bürste zieht und wie am Schluss die Löcher auf der Stirnseite der Bürste zugemacht werden.

    Zum Schluss der Führung besichtigen wir noch das Lager. Am Ende erhielten alle Schüler eine kleine Bürste mit Tiergravur.

    Es war für alle Beteiligten ein interessanter Einblick in die Herstellung der Bürsten. Der Tag hat den Schülerinnen und Schülern eindrücklich gezeigt, wie die Bürstenfabrik modernste Technik und traditionelle Arbeitsweisen unter einem Dach vereint.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Keller mit ihren Mitarbeitern für die tolle Führung und den gelungenen Vormittag.

     

    Hölzlebohrer, Bürstenbinder

    schaffen redliche Hand in Hand,

    leben zwischen Bergen drinnen

    froh im Bürstenbinderland.

  • Workshop an der GMS Schönau: Schüler schnuppern in den Handballsport

    Die Heimweltmeisterschaft der Deutschen Männer-Handballnationalmannschaft im Januar 2019 hinterließ deutlich spürbar positive Eindrücke. So folgten vergangenen Dienstag über 50 Schüler/innen der Gemeinschaftsschule Schönau (5. und 6 Klassenstufe) der Einladung zum Schnuppertraining des TV Todtnau in die Sporthalle in Schönau.

     

    Ab 13:45 Uhr wurden dann in der Sporthalle Schönau – Stifte und Papier gegen Turnschuhe und Handbälle eingetauscht. Fünf Trainer und Betreuer des TV Todtnau waren an diesem Nachmittag in der Halle, um den rund 50 Kindern an einem bewegungsreichen Mittag die Freude am Handball und am weiteren Sporttreiben zu vermitteln. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam warmgemacht hatten, begann für sie eine „Schnupperhandballstunde“, in der sie das Spielen mit Hand und Ball Mithilfe verschiedener Übungen und Stationen (z.B. Torwurftraining, Staffelspiele, Prellparcours etc.) kennenlernen durften. So hatten alle Schüler/innen die Möglichkeit, zu rennen, passen, springen, zielen, fangen, prellen und natürlich Tore zu werfen.

    Am Ende erhielt jedes Kind eine kleine Süßigkeit sowie den Jugendflyer des TV Todtnau, als Erinnerung an einen bewegungsreichen und spaßigen Nachmittag.

    Die Todtnauer Handballer bedanken sich bei der Gemeinschaftsschule Schönau für die Bereitschaft, uns diese Schnuppertrainingsstunde anbieten zu können. Außerdem möchten wir uns auch nochmal bei allen Kindern bedanken, die toll mitgemacht haben.

  • GMS besucht die Firma SensoPart in Wieden

    Im Rahmen des Berufsorientierungskonzeptes besuchte die Kobo-Gruppe (Kooperation- und Berufsorientierung) der Stufe 7 der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental Standort Schönau am Donnerstag, den 21.03.2019 die Firma SensoPart in Wieden.

    Organisiert wurde der Besuch von Frau Auras vom CJD (Christliches Jugendwerk Deutschland). Der Gruppe wurde ein sehr gastfreundlicher Empfang von der Ausbildungsleiterin Elektronik Marianne Falger bereitet.  In einem interessanten Vortrag und einer anschließenden Führung durch das Firmengebäude erfuhren die Schülerinnen und Schüler Spannendes über den Bereich Industriesensorik. Die 1994 gegründete Firma zählt zu den führenden Anbietern auf diesem Gebiet, ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Herstellung optoelektronischer Sensoren, deren praktische Einsatzmöglichkeiten bei den Jugendlichen auf besonderes Interesse stießen. Beeindruckend empfanden sie auch die sehr familiäre und gleichzeitig innovative Atmosphäre der Firma.

    Schließlich wurden die Schülerinnen und Schüler noch über Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten als Elektroniker/-in und Industriekaufmann/-frau informiert. Dass ehemalige Schülerinnen ihrer Schule in der Firma SensoPart anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgaben und leitende Positionen innehaben, begeisterte und motivierte die Schülerinnen und Schüler besonders!

  • Sonnige Skitage der Grundschule Todtnauberg

    Bei strahlendem Sonnenschein fanden  die traditionellen Skitage der Grundschule Todtnauberg statt.  In bewährter Kooperation mit den Skiclubs von Todtnauberg und Muggenbrunn gelang  es auch dieses Jahr, alle Schüler auf die Skier zu bringen. Dank der Liftbetreiber des Wasen- und des Kapellenlifts gab es auch dieses Jahr wieder freie Fahrt für alle!

    Am Mittwoch, 27.02.2018 gipfelten die Skitage in der Grundschulmeisterschaft. Das Rennen war  perfekt organisiert und alle Rennläufer kamen wohlbehalten und glücklich ins Ziel.

    Nach dem Rennen gab es eine leckere Bewirtung durch den Förderverein. Mit großer Spannung wurde die Siegerehrung erwartet.

    Bei den Mädchen gewann Emily Mehltretter  vor Josefine Huber und Lea Weber. Damit hat Emily  dreimal in Folge das Rennen gewonnen und der große Wanderpokal verbleibt in ihren Händen.

    Bei den Jungen  standen folgende Jungs  ganz oben auf dem Podest:  Nico Weber gefolgt von Sonke Richter und Luan Brender.

    Die Grundschule Todtnauberg  bedankt sich bei allen, die auch dieses Jahr die Skitage ermöglicht haben - auf ein Neues im Jahr 2020!

  • Bericht Skitage

    Am 18.03 und 19.03.2019 fanden unsere diesjährigen Skitage der zweiten Klasse in Todtnau und der Familienklasse in Geschwend statt.  Bei schönem Wetter und tollen Schneeverhältnissen verbrachten wir die Tage auf dem Feldberg. Die Schüler wurden nach ihrem Fahrkönnen in Gruppen eingeteilt. Die Schüler, die noch kein Skifahren konnten, wurden von Herr Trojan, Frau Trojan, Frau Schmidt, Herr Willig und Frau Krämer in einem Anfängerkurs unterrichtet. Schon am zweiten Tag konnten einige der Anfänger mit Hilfe liften und die Hänge runterfahren. Die fortgeschrittenen Fahrer durften in kleineren Gruppen mit begleitenden Eltern Skifahren. Vielen Dank hierbei an alle Eltern und Mitwirkenden, die unsere Skitage wieder zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.

  • Schulsanitätsdienst - Schüler helfen Schüler

    Ab der 5. Klasse wird der Schulsanitätsdienst bei uns in der GMS Oberes Wiesental aufgebaut. Verantwortlicher Unterstützer seit vier Jahren ist Herr Wolfgang Geis vom DRK Ortsverein Todtnau. Er unterrichtet, bildet aus und sensibilisiert die interessierten Schüler für ihre wichtige Aufgabe. Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei Notfällen.

    Der Schulsanitätsdienst ist eine in den Schulalltag eingebundene Gruppe, die sich regelmäßig trifft. Ab der 5. Klasse bis in die Abgangsklasse können Schulsanitäter an der Schule tätig sein.

    Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt, was man bei Vergiftungen tut und wie man eine stabile Seitenlage ausführt. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler und Mitschülerinnen und betreuen während der Schulzeit verletzte und erkrankte Personen bis zum Eintreffen des Rettungswagens.

    Nach den 4 Jahren konnte die Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental ihren Dank an Herrn Wolfgang Geis und das DRK endlich in Form einer Spende ausdrücken.

    400 Euro wurden durch Verkäufe von Schülern und Lehrern erwirtschaftet und werden dem DRK Todtnau zur Unterstützung der Arbeit im Jugendrotkreuz gewidmet.

  • Narri Narro in Todtnau

    Am 28.02. feierten die Schüler und Lehrer der Grundschule Todtnau bei bestem Wetter den Beginn der närrischen Zeit. In den Klassenzimmern gab es unterschiedliche Angebote. Angefangen bei der Geisterbahn, Kinderschminken und Basteln bishin zur Disco. Musikalisch wurden wir unterstützt von Familie Braun, die mit uns und dem Waldkindergarten musizierten. Am Ende des Vormittags befreiten die Narren die Kinder, sodass sie gut gelaunt in die Ferien entlassen werden konnten.

  • Fertigungsaufgabe im Wahlpflichtfach Technik: „Der Schwedenstuhl“

    Im Rahmen des Wahlpflichtfachs Technik bekamen die Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 im Oktober 2018 die Aufgabe, eine transportable, platzsparende Sitzmöglichkeit mit Hilfe einer technischen Zeichnung und Stückliste herzustellen.

    Im ersten Teil des größeren Projektes gingen die Mädchen und Jungen auf die technische Zeichnung und das Lesen einer Stückliste ein. Im nächsten Schritt befasste man sich mit den Fertigungsverfahren nach DIN 8580 und bereitete hierbei zum Thema „Trennverfahren“ mehrere Referate vor. Diese Trennverfahren mussten anschließend in der Praxis angewendet werden. Im ersten Schritt der Fertigung sägten die Schülerinnen und Schüler alle Einzelteile auf Maß aus handelsüblichen 5 m Fichten-Dachlatten zu. Hierbei kam es auf den fachgerechten Einsatz eines Holzwinkels zum Anzeichnen an. Nachdem alle Maße angezeichnet waren, wurden die Einzelteile mit Hilfe der Feinsäge zugeschnitten und anschließend die Oberflächen mit Raspeln, Feilen und Schleifpapier bearbeitet. An der Sitzfläche mussten die Sitzbretter in den Rahmen eingelassen werden. Hier lernten die Jugendlichen den Umgang mit der Dekupiersäge.

    In der nächsten Phase mussten die Einzelteile zusammengesetzt werden. Hierbei kamen mehrere Fügetechniken zum Einsatz. Neben zahlreichen Schraubverbindungen lernten die Mädchen und Jungen auch die Herstellung einer verdeckten Dübelverbindung. Nicht nur der Akkuschrauber, sondern auch die Ständerbohrmaschine kam zum Einsatz, mit deren Hilfe die Dübellöcher auf die gewünschte Tiefe gebohrt werden konnten.

    Um die Rückenlehne bequem zu machen, setzen die Schülerinnen und Schüler auf eine Kooperation mit dem Wahlpflichtfach AES (Alltag-Ernährung-Soziales). Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des AES-Kurses von Frau Renz wurden die Maße der Lehne gegeben und diese nähten passenden Stoff zu, der anschließend montiert werden konnte.

    Insgesamt arbeiteten die Technikschülerinnen und -schüler rund 12 Wochen an dem größeren Projekt, bei welchem ihnen ihr Lehrer, Herr Steinebrunner, stets mit Rat und Tat zur Seite stand. Zum Abschluss kann nun jede Schülerin und jeder Schüler einen selbst hergestellten Schwedenstuhl mit nach Hause nehmen. Zuvor wurden die fertigen Schwedenstühle aber noch allen Klassenstufen in der Vollversammlung präsentiert und es kam zu ersten Anfragen für weitere Stühle. Dass nun auch andere solch einen Stuhl erwerben wollen, erfüllt die Mädchen und Jungen mit Stolz.

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